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Wichtigste Bestandteile eines Düngers sind meist die Hauptnährelemente Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), da ein Mangel an diesen Nährstoffen in vielen Böden das Pflanzenwachstum beschränkt. Diese Düngerbestandteile werden gesondert (Einnährstoffdünger) oder in Mischungen (Mehrnährstoffdünger) angeboten, die den Anforderungen der jeweiligen Kulturpflanzen möglichst gerecht werden sollten. Dünger, welche Stickstoff, Phosphor und Kalium beinhalten, werden NPK-Dünger oder Volldünger genannt. In zweiter Linie enthalten Dünger auch Schwefel, Calcium und Magnesium. Schließlich benötigen Pflanzen auch Spurenelemente, welche auch in Düngern vorkommen können oder als spezielle Spurenelementdünger angeboten werden.
Vereinfacht kann man sagen, dass Stickstoff der Erzeugung von Blattmasse dient, Phosphor dient der Blüten- und Fruchtbildung, Kalium stärkt die Holzbildung und Pflanzenstatik, Magnesium fördert die Nährstoffaufnahme.
Der gelegentlich kursierende Ausdruck Kunstdünger wird häufig falsch verwendet. Sprachlich verweist er auf synthetisch hergestellte Dünger, organische wie mineralische. Der Begriff wird aber manchmal als Synonym nur für mineralische Dünger verwendet, in der falschen Annahme, nur mineralische Dünger würden synthetisiert.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Dazu wird der von der Industrie in entsprechenden Körnungen bereitgestellte Feststoff-Dünger (Volldünger, Stickstoff, Kalk, etc.) auf das Feld ausgebracht. Bei der Ausbringtechnik kommen drei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Am weitesten verbreitet ist die Ausbringung mittels eines Schleuderwerks, ähnlich dem eines Salzstreuers gegen Eisbildung auf Straßen. Bei dem Schleuderwerk handelt es sich um rotierende Scheiben (700-1000 U/min) mit aufgesetzten Wurfflügeln mittels welcher durch die wirkenden Zentrifugalkräfte der Dünger beschleunigt und ausgestreut wird. Es kommen Einscheiben-Zentrifugaldüngerstreuer und Zweischeiben-Zentrifugaldüngerstreuer zum Einsatz, wobei letztere über eine präzisere Düngerverteilung verfügen und Arbeitsbreiten von 10 bis 50 m erreicht werden.
Das zweite Prinzip zur Düngerverteilung ist der Pneumatik- oder auch Exaktstreuer. Hier wird der Dünger in einen Luftstrom dosiert und mittels eines Gestänges und Prallteller auf die gewünschte Arbeitsbreite ausgebracht. Momentan sind Gestängebreiten bis 36 m verfügbar.
Das dritte gebräuchliche Prinzip, mittels eines Pendelrohres den Dünger zu beschleunigen, verliert mehr und mehr an Bedeutung da die Arbeitsbreiten auf maximal 12-15 m begrenzt sind.
Die Geräte sind so konzipiert, dass eine pflanzenbaulich bedarfsgerechte Nährstoffversorgung durch entsprechende Einstellmöglichkeiten sichergestellt ist. Man unterscheidet dabei zwischen Verteilung und Dosierung. Zur optimalen Verteilung wird das Streuwerk auf die gewünschte Arbeitsbreite (zwischen 10 und 50 m) in Abhängigkeit der Flugeigenschaften des Düngerkorns eingestellt. Zusätzlich muss auch die optimale Mengendosierung auf die Rieseleigenschaften des Düngers abgestimmt werden.
Der Antrieb des Schleuderwerks erfolgt entweder über die Räder, oder bei Geräten ohne Räder über die Zapfwelle oder hydraulisch über die Traktorhydraulikpumpe, so wie elektrisch 12 V und 400 V.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Das besondere Kennzeichen sind kleine Säschare, die eine mehrere Zentimeter tiefe Rinne in das Saatbett ziehen - durch ein Rohr werden aus dem Säkasten durch eine drehende Nockenwalze Samenkörner eingebracht (gedrillt = drehende Zuführung). Der Vorteil dieser landwirtschaftlichen Maschine zur Aussaat von Pflanzensamen ist die genaue und gleichmäßige Tiefenablage des Saatgutes, was zu weniger Vogelfraß und einem gleichmäßigen Feldaufgang führt. Dadurch kann die Saatmenge gegenüber der Breitsaat um ca. 30 % gesenkt werden.
Bereits die Sumerer hatten eine primitive Sämaschine erfunden. Grabungsfunde von Saatscharen aus der Zeit der Han-Dynastie im 2. Jahrhundert v. Chr. lassen auf eine Drillmaschine mit mehreren Saatleitungen schließen. Eine anscheinend derartige Maschine machte ein Beamter namens Zhao Guo um 85 v. Chr. bekannt. Zu diesem Zeitpunkt konnte man damit angeblich 7 ha täglich besäen. Die erste europäische Drillmaschine wurde 1566 von Camillo Torello in Venedig patentiert. Sie wurde stetig weiterentwickelt: Um das Jahr 1700 gab es einigermaßen robuste Versionen (z.B. von Jethro Tull), es dauerte aber noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, bis sie zuverlässig und wirtschaftlich verwendbar war. 1834 stellte der tschechische Agronom Franz Horsky eine Drillsaatmaschine vor.
Zunächst benötigte die Drillmaschine 2 Pferde und drei Mann Besatzung (Pferdelenker, Maschinenlenker und Säscharkontrolleur). Die Tages-Säleistung lag bei 7-12 ha. Mit einer schleppergezogenen Säkombination kann heute ein Traktorfahrer das mehrfache dieser Fläche säen.
Eine konventionelle Drillmaschine besitzt sogenannte Schleppschare, kleine Pflugschare zum begrenzten Aufreißen des Ackerbodens. In die kleinen Furchen wird das Saatgut deponiert. Anschließend werden sie durch einen nachlaufenden Striegel wieder geschlossen. Neben den Schleppscharen gibt es noch andere Vorrichtungen zur Einarbeitung der Saat in den Boden.
Seit ca. 1970 sind auch sogenannte Direktsämaschinen in Gebrauch. Mit ihnen erfolgt die Direktsaat des Getreides ohne zu pflügen. Durch die Reduktion der Bodenbearbeitung wird die Bodenfauna (beispielsweise Regenwürmer) geschützt, weshalb die Direktsaat eine schonendere Form der Landbewirtschaftung darstellt. Allerdings ist sie nicht überall praktikabel - beispielsweise senkt sich bei dieser Anbauart - die man Minimalbodenbearbeitung nennt - die Bodentemperatur. Die auf dem Boden verbliebenen Pflanzenreste bewirken eine Beschattung des Bodens mit erheblichem Einfluss auf die Keimung und die späteren Pflanzenbaumaßnahmen. Auch im ökologischen Landbau kann Direktsaat vernünftig eingesetzt werden. Durch einen gemeinsamen Direktsämaschinenkauf können die Kosten auf mehrere Landwirte aufgeteilt werden, wobei eine rentablere Bewirtschaftung möglich ist.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
AGRI Lexikon: Glossar
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Dünger
Dünger oder Düngemittel ist ein Sammelbegriff für Stoffe und Stoffgemische, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau dazu dienen, das Nährstoffangebot der Kulturpflanzen zu erhöhen. Meistens können dadurch höhere Erträge oder schnelleres Wachstum erzielt werden. Ein Grundprinzip der Düngung folgt dem liebigschen Minimumsgesetz.Wichtigste Bestandteile eines Düngers sind meist die Hauptnährelemente Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), da ein Mangel an diesen Nährstoffen in vielen Böden das Pflanzenwachstum beschränkt. Diese Düngerbestandteile werden gesondert (Einnährstoffdünger) oder in Mischungen (Mehrnährstoffdünger) angeboten, die den Anforderungen der jeweiligen Kulturpflanzen möglichst gerecht werden sollten. Dünger, welche Stickstoff, Phosphor und Kalium beinhalten, werden NPK-Dünger oder Volldünger genannt. In zweiter Linie enthalten Dünger auch Schwefel, Calcium und Magnesium. Schließlich benötigen Pflanzen auch Spurenelemente, welche auch in Düngern vorkommen können oder als spezielle Spurenelementdünger angeboten werden.
Vereinfacht kann man sagen, dass Stickstoff der Erzeugung von Blattmasse dient, Phosphor dient der Blüten- und Fruchtbildung, Kalium stärkt die Holzbildung und Pflanzenstatik, Magnesium fördert die Nährstoffaufnahme.
Der gelegentlich kursierende Ausdruck Kunstdünger wird häufig falsch verwendet. Sprachlich verweist er auf synthetisch hergestellte Dünger, organische wie mineralische. Der Begriff wird aber manchmal als Synonym nur für mineralische Dünger verwendet, in der falschen Annahme, nur mineralische Dünger würden synthetisiert.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Düngerstreuer
Ein Düngerstreuer ist ein Gerät, das entweder als Selbstfahrmaschine oder als Anhängemaschine, mit eigenen Rädern oder ohne, Dünger auf landwirtschaftliche Nutzflächen (Acker, Grünland u.a.m.) ausbringt.Dazu wird der von der Industrie in entsprechenden Körnungen bereitgestellte Feststoff-Dünger (Volldünger, Stickstoff, Kalk, etc.) auf das Feld ausgebracht. Bei der Ausbringtechnik kommen drei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Am weitesten verbreitet ist die Ausbringung mittels eines Schleuderwerks, ähnlich dem eines Salzstreuers gegen Eisbildung auf Straßen. Bei dem Schleuderwerk handelt es sich um rotierende Scheiben (700-1000 U/min) mit aufgesetzten Wurfflügeln mittels welcher durch die wirkenden Zentrifugalkräfte der Dünger beschleunigt und ausgestreut wird. Es kommen Einscheiben-Zentrifugaldüngerstreuer und Zweischeiben-Zentrifugaldüngerstreuer zum Einsatz, wobei letztere über eine präzisere Düngerverteilung verfügen und Arbeitsbreiten von 10 bis 50 m erreicht werden.
Das zweite Prinzip zur Düngerverteilung ist der Pneumatik- oder auch Exaktstreuer. Hier wird der Dünger in einen Luftstrom dosiert und mittels eines Gestänges und Prallteller auf die gewünschte Arbeitsbreite ausgebracht. Momentan sind Gestängebreiten bis 36 m verfügbar.
Das dritte gebräuchliche Prinzip, mittels eines Pendelrohres den Dünger zu beschleunigen, verliert mehr und mehr an Bedeutung da die Arbeitsbreiten auf maximal 12-15 m begrenzt sind.
Die Geräte sind so konzipiert, dass eine pflanzenbaulich bedarfsgerechte Nährstoffversorgung durch entsprechende Einstellmöglichkeiten sichergestellt ist. Man unterscheidet dabei zwischen Verteilung und Dosierung. Zur optimalen Verteilung wird das Streuwerk auf die gewünschte Arbeitsbreite (zwischen 10 und 50 m) in Abhängigkeit der Flugeigenschaften des Düngerkorns eingestellt. Zusätzlich muss auch die optimale Mengendosierung auf die Rieseleigenschaften des Düngers abgestimmt werden.
Der Antrieb des Schleuderwerks erfolgt entweder über die Räder, oder bei Geräten ohne Räder über die Zapfwelle oder hydraulisch über die Traktorhydraulikpumpe, so wie elektrisch 12 V und 400 V.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Drehstrom-Asynchronmaschine
Eine Drehstrom-Asynchronmaschine, auch Drehstrom-Induktionsmaschine genannt, kann entweder als Motor oder als Generator verwendet werden. Sie besitzt einen passiven Läufer, der entweder ständig (Kurzschlussläufer, Käfigläufer) oder fallweise kurzgeschlossen wird (Schleifringläufer). Beim Einsatz als Generator kann der Läufer dieser Asynchronmaschine auch mit einer abweichenden Frequenz erregt werden (Doppelt gespeiste Asynchronmaschine). Einphasig betreibbare Asynchronmotoren sind Kondensatormotor, Wechselstrommotor und Spaltpolmotor.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Drehstrom-Synchronmaschine
Eine Drehstrom-Synchronmaschine ist ein elektromechanischer Wandler, der als Elektromotor oder Generator mit Drehstrom betrieben wird oder Drehstrom erzeugt. Sie kann aber auch zur Blindleistungskompensation verwendet werden. Es gibt auch Einphasen-Synchronmotoren.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Dreschflegel
Der Dreschflegel ist ein altes bäuerliches Werkzeug zum Dreschen des Getreides nach der Ernte, um die Getreidekörner der Weiterverarbeitung zuführen zu können.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Dreschmaschine
Eine Dreschmaschine, auch Dreschkasten genannt, ist ein landwirtschaftliches Gerät zum Ausdreschen von Körnerfrüchten, insbesondere von Getreide. Dreschmaschinen sind heute nicht mehr im Einsatz, sie wurde in Deutschland in den 1950ern von dem Mähdrescher verdrängt. Es gab stationäre und fahrbare Dreschmaschinen. Die Maschinen wurden über Treibriemen anfangs von Dampfmaschinen, später von Elektromotoren oder Traktoren angetrieben.Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
Drillsaat
Die Drillsaat bzw. Reihensaat wird mit einer Sämaschine oder auch Drillmaschine durchgeführt.Das besondere Kennzeichen sind kleine Säschare, die eine mehrere Zentimeter tiefe Rinne in das Saatbett ziehen - durch ein Rohr werden aus dem Säkasten durch eine drehende Nockenwalze Samenkörner eingebracht (gedrillt = drehende Zuführung). Der Vorteil dieser landwirtschaftlichen Maschine zur Aussaat von Pflanzensamen ist die genaue und gleichmäßige Tiefenablage des Saatgutes, was zu weniger Vogelfraß und einem gleichmäßigen Feldaufgang führt. Dadurch kann die Saatmenge gegenüber der Breitsaat um ca. 30 % gesenkt werden.
Bereits die Sumerer hatten eine primitive Sämaschine erfunden. Grabungsfunde von Saatscharen aus der Zeit der Han-Dynastie im 2. Jahrhundert v. Chr. lassen auf eine Drillmaschine mit mehreren Saatleitungen schließen. Eine anscheinend derartige Maschine machte ein Beamter namens Zhao Guo um 85 v. Chr. bekannt. Zu diesem Zeitpunkt konnte man damit angeblich 7 ha täglich besäen. Die erste europäische Drillmaschine wurde 1566 von Camillo Torello in Venedig patentiert. Sie wurde stetig weiterentwickelt: Um das Jahr 1700 gab es einigermaßen robuste Versionen (z.B. von Jethro Tull), es dauerte aber noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, bis sie zuverlässig und wirtschaftlich verwendbar war. 1834 stellte der tschechische Agronom Franz Horsky eine Drillsaatmaschine vor.
Zunächst benötigte die Drillmaschine 2 Pferde und drei Mann Besatzung (Pferdelenker, Maschinenlenker und Säscharkontrolleur). Die Tages-Säleistung lag bei 7-12 ha. Mit einer schleppergezogenen Säkombination kann heute ein Traktorfahrer das mehrfache dieser Fläche säen.
Eine konventionelle Drillmaschine besitzt sogenannte Schleppschare, kleine Pflugschare zum begrenzten Aufreißen des Ackerbodens. In die kleinen Furchen wird das Saatgut deponiert. Anschließend werden sie durch einen nachlaufenden Striegel wieder geschlossen. Neben den Schleppscharen gibt es noch andere Vorrichtungen zur Einarbeitung der Saat in den Boden.
Seit ca. 1970 sind auch sogenannte Direktsämaschinen in Gebrauch. Mit ihnen erfolgt die Direktsaat des Getreides ohne zu pflügen. Durch die Reduktion der Bodenbearbeitung wird die Bodenfauna (beispielsweise Regenwürmer) geschützt, weshalb die Direktsaat eine schonendere Form der Landbewirtschaftung darstellt. Allerdings ist sie nicht überall praktikabel - beispielsweise senkt sich bei dieser Anbauart - die man Minimalbodenbearbeitung nennt - die Bodentemperatur. Die auf dem Boden verbliebenen Pflanzenreste bewirken eine Beschattung des Bodens mit erheblichem Einfluss auf die Keimung und die späteren Pflanzenbaumaßnahmen. Auch im ökologischen Landbau kann Direktsaat vernünftig eingesetzt werden. Durch einen gemeinsamen Direktsämaschinenkauf können die Kosten auf mehrere Landwirte aufgeteilt werden, wobei eine rentablere Bewirtschaftung möglich ist.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik
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