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AGRI Lexikon: Glossar


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AGRIMARKT

 

Pflanzenproduktion

Die Pflanzenproduktion (auch Agrikultur) ist in der Landwirtschaft der gezielte Anbau von Nutzpflanzen zum Zwecke der Verwertung. Der forstwirtschaftliche Anbau von Bäumen wird nicht als Pflanzenproduktion bezeichnet. Anhand einer unscharfen Einteilung unterscheidet man zwischen Ackerbau, Gartenbau, Obstbau und Weinbau. Speziell in der Vergangenheit bildete die Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft die Voraussetzung für die Pflanzenproduktion, in den letzten Jahren wird gerade im Bereich der Gewächshausproduktion vermehrt auf mit gezielt versorgten Substraten gearbeitet.

Die Abgrenzung zwischen Acker- und Gartenbau ist unscharf und definiert sich an der Nutzung der Pflanze. Der Anbau von Kartoffeln und Mohr- oder Zuckerrüben wird grundsätzlich dem Ackerbau, der Kürbisanbau beiden und der Anbau von Gemüse und Schnittblumen dem Gartenbau zugerechnet. Die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln werden dem Ackerbau, die von dekorativen Produkten dem Gartenbau zugeordnet. Baumschulen zählen zum Gartenbau. Der Garten- und Landschaftsbau stellt eine Dienstleistung dar und zählt nicht zur Landwirtschaft. Der Obstbau könnte vom Grundsatz unter dem Ackerbau eingeordnet werden, wird aber als eigenständiger Teilbereich angesehen. Ähnlich verhält es sich mit dem Weinbau, der grundsätzlich ein Teil des Obstbaus darstellt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik

 

Pflanzmaschine

Eine Pflanzmaschine bringt das Pflanzgut, z. B. vorgezogene Setzlinge von Erdbeeren, Gartensalat, Gemüsekohl oder Tabak in den Boden ein. Dazu teilt eine Art Pflugschar den Boden, in den dann ein Verteilerrad in bestimmten Abständen die Jungpflanzen einlegt. Die Furche samt Pflanzgut wird von nachfolgenden Andruckrollen geschlossen und gleichzeitig die Pflanzenwurzeln angedrückt.

Für Pflanzgut wie z. B. Knollen von Kartoffeln werden andere Verfahren und Maschinen zur Pflanzung verwendet. Die Maschinen die Pflanzenknolle und Rhizome im Boden ablegen nennt man Pflanzgut-Legemaschine.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik

 

Pflug

Ein Pflug ist ein landwirtschaftliches Gerät, das zum Umbrechen der obersten Bodenschicht des Ackers (Pflügen) benutzt wird. Dies hat nachfolgende Zwecke:

* Zerstörung der Wurzelstruktur der bis zur letzten Ernte vorhandenen Pflanzen,
* Zerstörung der Wurzelstruktur von nach der Ernte ausgegekeimten Unkrautsamen (mechanische Unkrautbekämpfung)
* mechanische Lockerung des Bodens, insbesondere von verdichteten Stellen
* Durchlüftung des Bodens mit dadurch geförderter biochemischer Zersetzung älteren pflanzlichen Materials (Bodengare) zu Humus
* gleichmäßige Einarbeitung auf den Acker gebrachten organischen Materials (z. B. Mist, Gülle, Häckselstroh)
* Vorbereitung des Ackers als Saatbett

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik

 

Precision Farming

Unter Precision Farming wird ein Verfahren der ortsdifferenzierten und zielgerichteten Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen verstanden. Ziel des zu deutsch präzisen Ackerbaus (Präzisionsackerbau) ist es dabei, die Unterschiede des Bodens und der Ertragsfähigkeit innerhalb eines Feldes zu berücksichtigen. Alternative Bezeichnungen sind: Teilschlagbezogene Landwirtschaft, Teilschlagbewirtschaftung, Computer-Aided Farming (CAF), Lokales Ressourcenmanagement.

Die Positionen der Bearbeitungsmaschinen werden auf den Flurstücken erfasst und die Maschinen wiederum erfassen und dokumentieren die Kennwerte (z.B. Ertrag) schon während der Bearbeitung. Diese Daten werden dann ausgewertet und die anschließende Bodenbewirtschaftung, zum Beispiel die Düngung, kann darauf abgestimmt werden. Diese Bewirtschaftung wird teilflächenspezifisch genannt, da innerhalb eines großen Feldes (Schlag) die Auswirkungen unterschiedlicher Böden berücksichtigt werden können.

Die kleinräumige Boden- und (Pflanzen-)Bestandsführung ermöglicht eine gezieltere Saat bzw. Düngung und kann damit zu Einsparungen bei Betriebsmitteln und einer ökologischen Entlastung durch geringeren Einsatz von Herbiziden und mineralischen Düngern führen. Die Datenerfassung erlaubt auch die Verwendung von digitalen Karten (geographischen Informationssystemen (GIS)) zur Planung zukünftiger Bewirtschaftungsmaßnahmen und zum Nachweis bereits erfolgter Bewirtschaftungsmaßnahmen gegenüber staatlichen Stellen im Rahmen von Förderungsmaßnahmen.

Die Maschinen und Geräte für das Precision Farming verwenden zur Positionsbestimmung innerhalb eines Feldes dabei in der Regel Navigationssysteme (sensorgesteuert) und GPS-Empfänger sowie spezielle Ausrüstungen für eine teilflächenspezifische Ausbringung von Betriebsmitteln.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Agrartechnik




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